Über uns

Über uns
Über uns 2017-06-28T15:57:39+00:00

Willkommen zum Koppler Landschaftslabor!

 

Was ist das Landschaftslabor?

In den letzten Jahren gab es in Koppl viele Starkregenereignisse. Die Folgen waren Hangrutschungen, unter Wasser stehende Keller, überschwemmte Straßen und geflutete Felder. Der interfakultäre Fachbereich Geoinformatik – Z_GIS der Universität Salzburg hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Regen- und Schneeniederschläge zu messen. Wir wollen mit diversen installierten Sensoren verstehen, zu welchem Zeitpunkt sich an welchem Ort wieviel Wasser auf und im Boden befindet. Wir hoffen, damit in Zukunft auf die entsprechenden Extremereignisse besser vorbereitet reagieren zu können.

Die Messung von meteorologischen, hydrologischen und bodenkundlichen Umweltparametern erfolgt mit für Extremwetterereignisse geeigneten und vergleichsweise günstigen Sensoren. Das kabellose und energieautarke Sensornetzwerk übermittelt die Daten, ähnlich wie beim WLAN, über das ZigBEE Protokoll auf einen Feldcomputer. Der Raspberry PI Minicomputer mit mobiler Datenverbindung sendet die Daten in 10-Minuten Intervallen in das Internet. Die Daten sind an einer standardisierten Datenschnittstelle (OGC, SOS, O&M, WaterML) verfügbar und ermöglichen damit raum-zeitliche Analysen und deren Ergebnisvisualisierung in nahezu Echtzeit.

 

Das Koppler Einzugsgebiet

Das Koppler Einzugsgebiet mit den Wetterstationen

 

Das Forschungsgebiet in Koppl ist ein hydrologisches Teileinzugsgebiet des großen Mondsee Einzugsgebietes und umfasst ca. 6 km². In der Abbildung sind die hydrologisch-meteorologischen Messstationen der Universität Salzburg mit gelben Punkten markiert. Die blau eingezeichneten Bäche fließen in den Plainfelderbach, der den Salzburgring passiert und anschließend das Koppler Einzugsgebiet verlässt. An diesem Punkt sind neben einer Messstation noch zwei weitere Sensoren in den Plainfelderbach integriert. Auf dem dazugehörigen Bild sind das Abflussmessgerät Sontek IQ Plus und das Phosphormessgerät Water Insitu Analyzer abgebildet.

Weitere Infos über das Mondsee Einzugsgebiet: LTER website/Mondsee

Weitere Infos über das Koppl Einzugsgebiet: LTER website/Koppl

 

Warum drahtloses Sensorennetzwerk?

Die Datensuche, Datenerfassung und Datenakquise benötigt 60 – 80 % von Projektressourcen und drängt die eigentlich wichtigere Datenanalyse als Mehrgewinn aus Geodaten in den Hintergrund. Unsere automatisierte Geosynthese ‚Smart Sensors‘ führt Informationen von Sensoren bis zu Indikatoren zur Entscheidungs- unterstützung zusammen und stellt die räumlich-zeitlichen Daten zugleich standardisiert zur Verfügung. Dies ermöglicht Interoperabilität, welche zudem die Suche, Akquise und Bearbeitbarkeit von Daten in Echtzeit ermöglicht. Dadurch können Arbeitszeit und Budget gespart werden.