Die Sensoren des Koppler Landschaftslabors

Hier finden Sie einen Überblick über die Sensoren der Hauptmessstation am Meindlbauer in Koppl.

Alle Daten dieser Messstation können über den SOS (Sensor Observation Service) online abgerufen werden. In diesem SOS befinden sich alle Daten, die zu den verschiedenen Messstationen des Landschaftslabors gehören, welche mit unterschiedlichen Namen gekennzeichnet sind. Die auf dieser Seite vorgestellten Sensordaten können im SOS unter dem Namen „hydro04“, „hydro08“ und „SommerSPA“ abgerufen werden, als chart oder csv angezeigt werden.

Die auf dieser Seite beschriebenen Sensoren befinden sich in der Hauptmessstation beim Meindlbauer in Koppl, auf der Karte durch den roten Kreis gekennzeichnet.

 

 

Mit dem Ombrometer wird die Menge an Niederschlag in einem bestimmten Zeitintervall gemessen.
Der Pegel des Grundwassers hängt mit dem Niederschlag und dessen Versickerung in den Boden zusammen. Durch die Messung des Grundwasserstandes mit einer Drucksonde können die unterirdischen Wasserflüsse nachvollzogen werden.
Das Wasser fließt oberirdisch ab oder versickert im Boden. Wie viel Wasser im Boden schon gespeichert ist bzw. nach dem Regen hinzukommt, wird mit den Bodenfeuchtesensoren in 25, 50 und 75cm Tiefe ermittelt.
In der selben Tiefe wird auch die Bodentemperatur gemessen. Diese Informationen geben Hinweise auf gefrorenen Boden und sind wichtig, um die Verdunstung zu berechnen.
Die Solarstrahlung gibt wichtige Hinweise, um die Menge an verdunsteten Wasser zu berechnen. Die Verdunstung spezifiziert denjenigen Wasseranteil, der zurück in die Atmosphäre transferiert wird und nicht direkt auf der Erdoberfläche wirksam wird.
Zum Schutz vor direkter Sonneneinstrahlung wird die Lufttemperatur in einer belüfteten Wetterhütte gemessen.
Die Schneehöhe wird über ein die Laufzeitgeschwindigkeit der Ultraschallwellen messendes Ultraschallmessgerät erfasst.
 Die Dichte des Schnees, sowie seine Wasser und Eisanteile messen wir über die drei Kupferstreifen in den weißen Bändern. Die Schneewasseranteile dienen insbesondere während der Schneeschmelze zur Abschätzung des freiwerdenden Wassers.
Der Windrichtungsmesser ist nach Norden ausgerichtet und erfasst die vorherrschende Windrichtung. Die Windgeschwindigkeit ist ein wichtiger Parameter zur Berechnung der Verdunstung.
Nockstein Webcam:
Die Webcam zeigt uns die zeitliche Veränderung der Landschaft, z.B. die Verteilung des Schnees.
Live Bild
Meindlbauer Webcam:
Die Webcam zeigt uns die zeitliche Veränderung der Landschaft, z.B. die Verteilung des Schnees.
Live Bild
Nährstoffe sind wichtig für das Pflanzenwachstum, doch zu viele Nährstoffe verschmutzen die Flüsse und Seen. Insbesondere der während der Schneeschmelze und heftiger Regenfälle ausgetragene Phosphor führt zu Problemen bei der Erhaltung des guten ökologischen Zustands des Mondsees. Um die Zusammenhänge verstehen zu können, messen wir mit dem „Water Insitu Analyzer“ die Menge an Phosphor im Wasser.
 

Das Wetter entscheidet, wie viel Wasser über die Wiesen und Bäche in den See fließt. Mit dem Sontek IQ Plus messen wir insbesondere bei Starkregen und der Schneeschmelze die Temperatur, den Wasserstand, die Abflussgeschwindigkeit und die Wasserabflussmenge des Plainfelderbach. Mit der abfließenden Menge an Wasser pro Zeiteinheit können wir Hochwasserereignisse in Echtzeit erfassen.

Dieser Sensor liefert Informationen über den aktuellen Luftdruck der Umgebung. Durch Schwankungen des Luftdrucks können Wetterveränderungen vorhergesagt werden.
Die relative Luftfeuchtigkeit zeigt die atmosphärische Wassersättigung in Abhängigkeit von Temperatur und wird in der lamellenartigen Wetterhütte gemessen.